Hintergrund
Kakaobäuerinnen und -bauern in der Amazonasregion Perus – insbesondere in San Martín, Huánuco und Ucayali – verlieren einen erheblichen Teil ihrer Ernte durch zwei Schotenbohrerarten: Carmenta foraseminis und Gymnandrosoma aurantianum. Diese Schädlinge können bis zu 60 % der potenziellen Ernte zerstören. Die derzeit verfügbaren, agroökologisch verträglichen Bekämpfungsmethoden sind arbeitsintensiv, teuer und nur teilweise wirksam, was das Risiko erhöht, dass Landwirte zu verbotenen chemischen Pestiziden greifen.
Aufbauend auf bestehender Forschung zielt dieses Projekt darauf ab, pheromonbasierte Lösungen zu entwickeln und zu validieren, die umweltfreundlich, skalierbar und mit nachhaltigen Kakaoproduktionssystemen in Peru vereinbar sind.
Hauptziele
Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Validierung umweltfreundlicher, kosteneffizienter Methoden zur Bekämpfung der wichtigsten Kakaoschotenbohrer in Peru, um dadurch die Einkommen der Landwirte zu verbessern und nachhaltige Kakaoproduktionssysteme zu stärken.
Die spezifischen Ziele sind:


